Suchtprävention in der Coronakrise

Warum nicht um 15 Uhr schon das erste Bier aufmachen? Ich darf ja heut eh nicht mehr aus dem Haus.. In Krisen steigt die Suchtgefahr. Unsicherheit, Angst und Perspektivlosigkeit sind unangenehme Gefühle, die manch einer mit Suchtmitteln oder suchtartigen Verhaltensweisen versucht zu bekämpfen. Aber auch ungute Angewohnheiten können schnell zur Sucht werden.

Corona und Sucht

Suchtgefahr im Homeoffice

Viele Arbeitgeber haben ihre Mitarbeiter inzwischen ins Homeoffice geschickt.  Manche haben sich vorher noch nie damit befasst, was denn das genau für die Mitarbeiter aber auch für die Führungskräfte bedeutet. Das Thema Fürsorgepflicht ist ohne persönlichen Kontakt schwer zu bewerkstelligen.

Das heißt z.B. Vorgesetzte haben kaum eine Möglichkeit wahrzunehmen, ob sich die Mitarbeiter beispielsweise an das geltende Alkoholverbot oder auch an die Bestimmungen zur Arbeitszeit halten.

Zudem ist der Ausgleich zur Arbeit im Moment massiv beschränkt, gleichzeitig melden Onlineportale wie Videostreamingdienste massiv gestiegene Nutzerzahlen und Nutzungszeiten.

Kann man im Unternehmen ein Alkoholverbot eher durchsetzen, ist in heimischen Räumen möglicherweise Alkohol verfügbar. Und wie wir wissen: Verfügbarkeit macht Konsum. Und fehlende Regeln machen Konsum. Fehlende Sanktionsmöglichkeiten dagegen machen Regeln wirkungslos. Es gibt also reichlich Themen, die im Bezug auf Homeoffice betrachtet werden sollten, damit nicht nach der Coronakrise reihenweise Mitarbeiter mit Suchtproblemen am Arbeitsplatz erscheinen.

 

Vermeidungsstrategie greift nicht mehr

Zahlreiche Menschen gehen sich erfolgreich seit Jahren selbst aus dem Weg, flüchten sich in die Arbeit, in Partys, Medienwelten. Andere gehen ihrer Familie oder ihren PartnerInnen erfolgreich aus dem Weg. Nun sind die einen auf einmal mit sich selbst konfrontiert, buntes Partyleben ist aktuell nicht verfügbar. Was bleibt ist die einsame Flucht vor sich selbst. Die anderen sind schonungslos und rund um die Uhr mit Familie oder PartnerIn konfrontiert.

In beiden Fällen kommen Gefühle zum Vorschein, die vorher gut verdrängt waren. Und emotionale Überforderung ist ein wesentlicher Grund, warum Menschen zu Suchtmitteln greifen oder suchtartige Verhaltensweisen ausüben.

 

Suchtwelle nach der Coronakrise

Schon jetzt ist in der Suchthilfe sichtbar, dass diejenigen die bereits vor Corona belastet waren völlig abstürzen. Das gilt selbstverständlich auch für die Arbeitswelt. Anderweitige Probleme machen nicht eben Pause, nur weil gerade eine größere Krise daherkommt. Umso wichtiger ist es, jetzt sehr gut auf die Mitarbeitenden zu achten und die betrieblichen Suchtberater technisch so auszustatten, dass sie auch im Homeoffice für Kollegen da sein können. Natürlich unter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

 

Unsere Angebote in der Übersicht:

Menschen gehen unterschiedlich mit Belastungen um. Allen gemeinsam ist, dass sie versuchen die Belastung los zu werden. Manche trinken Alkohol, andere nehmen Medikamente, wieder andere essen, manche flüchten sich in virtuelle Welten. Und manche machen alles gleichzeitig. Hier sind die ultimativen Gründe, warum die Suchtgefahr aktuell enorm ist.

Alle anstehenden Webinartermine unter https://suchtpraevention.clickmeeting.com/

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Für weitere Infos oder Rückfragen kontaktieren Sie uns:

+49 1522 927 4739

oder

info@suchtpraevention­-miehle.de

Ein Großteil der erfüllenden Lebensbereiche wie z.B. Sport mit anderen Menschen, Kino, Konzerte uvm. stehen aktuell nicht zur Verfügung. Ein Teil unserer Bedürfnisse bleibt also ungestillt. Wie können wir unbeschadet die Krise überstehen?

Die konkreten Termine dafür finden Sie unter https://suchtpraevention.clickmeeting.com/

Werden Sie Mitglied in unserer Facebookgruppe „Gesund und suchtfrei aus der Coronakrise“ https://www.facebook.com/groups/635135670670821/

 

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Sie öffnen schon Mittags ihr erstes Bier? Und sie befürchten, dass das bereits zur Gewohnheit geworden ist? Sie möchten eine Orientierung haben, ob Ihr Konsum noch im grünen Bereich ist? Oder sie hätten gerne Unterstützung, wie Sie sich vor Sucht schützen können?
Dann sind Sie hier goldrichtig! Coaching von unserem erfahrenen Experten mit Zertifizierung des Deutschen Verbandes für Coaching und Training (dvct).

FACTS:

  • Kostenfreies 30 minütiges Erstgespräch
  • Videoberatung, webcam oder Smartphone erforderlich
  • Datenschutz garantiert, dank Deutschlands sicherster Plattform SVOBe
  • Kosten: 120 €/Stunde zzgl. MwSt.
  • Terminvereinbarung über Onlinekalender auf der Homepage
  • Zahlungsformen: PayPal, Rechnung, Kreditkarte

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INHALTE:

Gilt das Alkoholverbot eigentlich auch im Homeoffice? Und wie will man das als Vorgesetzter kontrollieren? Wie führe ich aus dem Homeoffice gesundheitsorientiert? Und wie kann ich Mitarbeiter im Homeoffice suchtpräventiv unterstützen?

Alle Termine des Webinars unter https://suchtpraevention.clickmeeting.com/

  • Selbstfürsorge als Basis guter Führung
  • Rechtliche Informationen zu Homeoffice
  • Möglichkeiten der Suchtprävention auf Distanz
  • Schwierige Gespräche online führen
  • Wertschätzung auf Distanz
  • Gesund bleiben trotz Krise

FACTS:

  • Zeitraum: 4 Stunden
  • Ort: Onlineplattform
  • Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen
  • Kosten: auf Anfrage

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