Ausbildung zum betrieblichen Suchtbeauftragten und Suchtberater

Berufsbegleitende Zertifikatsausbildung

Qualifizieren Sie Mitarbeitende zur innerbetrieblichen Ansprechperson
für Suchtfragen. Die Ausbildung zum betrieblichen Suchtbeauftragten
beziehungsweise betrieblichen Suchtberater vermittelt Fachwissen,
Gesprächssicherheit, Orientierung im Hilfesystem und ein klares
Rollenverständnis.

Die berufsbegleitende Ausbildung richtet sich unter anderem an
Beschäftigte, Personalverantwortliche, Betriebsräte,
BGM-Verantwortliche und geeignete Vertrauenspersonen.
Der Abschluss erfolgt mit dem Zertifikat als
Ansprechperson für Suchtprävention und psychische Gesundheit – ASPS.

Die Ausbildung zum betrieblichen Suchtbeauftragten auf einen Blick

Fähigkeiten einer betrieblichen Ansprechperson für Suchtprävention nach der Ausbildung

Fähigkeiten der Ansprechperson Suchtprävention nach der Ausbildung

Fakten zur Ausbildung zum betrieblichen Suchtbeauftragten und Suchtberater

Rahmendaten der Ausbildung zum betrieblichen Suchtberater

Ein Fallbeispiel aus dem Arbeitsalltag

Schorsch ist alkoholkrank. Im Unternehmen ist er als humorvoller und
geselliger Kollege bekannt. Mit der Zeit nehmen jedoch sowohl die
Qualität als auch die Menge seiner Arbeit ab. Kollegen gleichen seine
Fehler und Minderleistungen immer häufiger aus.

Auch die Geschäftsführung bemerkt die Entwicklung. Vorsichtige
Versuche, etwas zu verändern, bleiben jedoch ohne nachhaltigen Erfolg.
Im Betrieb wissen viele von dem Problem, doch niemand spricht es
konsequent und professionell an.

Schließlich wird Schorsch bis zu seinem Renteneintritt von seinem
Umfeld mitgetragen. Rückblickend wird deutlich, dass frühzeitiges und
abgestimmtes Handeln möglicherweise eine Veränderung hätte anstoßen
können.

Genau hier setzt die Ausbildung zum betrieblichen Suchtbeauftragten
und Suchtberater an: Sie vermittelt Fachwissen, Gesprächssicherheit,
Orientierung im Hilfesystem und ein klares Rollenverständnis.

Ausbildung von betrieblichen Suchtbeauftragten

Besonders für größere Unternehmen kann die Ausbildung einer internen
Ansprechperson für Suchtfragen sinnvoll sein. Ein oder mehrere
betriebliche Suchtbeauftragte beziehungsweise betriebliche
Suchtberater können zu einem festen Bestandteil der betrieblichen
Gesundheitsförderung und Suchtprävention werden.

Neben Alkohol spielen unter anderem Medikamente, illegale Substanzen,
Mediennutzung, Glücksspiel und weitere Verhaltenssüchte eine Rolle.
Auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz müssen bei der
Qualifizierung betrieblicher Ansprechpersonen berücksichtigt werden.

Franz Miehle bildet seit 2005 betriebliche Suchtberater aus.
Die bewährten Inhalte wurden um aktuelle fachliche, methodische
und digitale Lernangebote ergänzt.

Die Zertifikatsausbildung orientiert sich an den Qualitätsstandards
der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe der

Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen

sowie an den fachlichen Informationen des Portals

Sucht am Arbeitsplatz
.

Berufsbegleitende Zertifikatsausbildung mit Qualitätsanspruch

Unser Qualitätsanspruch wurde mehrfach durch Auszeichnungen als
Dienstleister im betrieblichen Gesundheitsmanagement gewürdigt.
Außerdem wurde unser Angebot durch den Bundesverband Betriebliches
Gesundheitsmanagement zertifiziert.

Top Brand Corporate Health 2021
Top Brand Corporate Health 2022
Top Brand Corporate Health 2023
Top Brand Corporate Health 2024
Top Brand Corporate Health 2025
QuaDIGA zertifizierter Dienstleister

Aufgaben der betrieblichen Ansprechperson

  • Unterstützung von Führungskräften bei Gesprächen mit auffälligen
    Beschäftigten
  • Unterstützung betroffener Beschäftigter und Vermittlung in
    geeignete Hilfsangebote
  • Mitgestaltung der betrieblichen Suchtprävention
  • Beteiligung an Gesundheitszirkeln, Steuerkreisen und Arbeitskreisen
  • Vernetzung mit Beratungsstellen, Fachkliniken und Selbsthilfeangeboten
  • Unterstützung bei betrieblichen Abläufen und Präventionsmaßnahmen

Nutzen eines internen betrieblichen Suchtberaters

  • Vertrauensbasis durch langjährige kollegiale Zusammenarbeit
  • Niedrigschwelliger Zugang zu Unterstützung im Unternehmen
  • Gute Kenntnis der betrieblichen Strukturen und Ansprechpartner
  • Direkte Erreichbarkeit für Beschäftigte und Führungskräfte
  • Unterstützung beim Kontakt zu externen Beratungsstellen
  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der betrieblichen Suchtprävention

Weiterbildung und Supervision für betriebliche Suchtberater

Regelmäßige Weiterbildung, fachlicher Austausch und Reflexion helfen
betrieblichen Suchtbeauftragten, ihre Fähigkeiten zu festigen und auf
neue Entwicklungen im Themenfeld Sucht zu reagieren.

Informationen finden Sie auf den Seiten

Weiterbildung für betriebliche Suchtberater

und

Supervision für Suchtberater
.

Externer Suchtbeauftragter für kleine und mittlere Unternehmen

Auch kleinere und mittelständische Unternehmen werden mit
Suchterkrankungen, riskantem Konsum und psychischen Belastungen
konfrontiert. Häufig ist die Ausbildung einer eigenen internen
Ansprechperson aufgrund der Unternehmensgröße jedoch nicht sinnvoll
oder kurzfristig nicht möglich.

In solchen Fällen kann ein externer Suchtbeauftragter einen
niedrigschwelligen Zugang zu Unterstützung ermöglichen.
Im Raum Augsburg und München bieten wir unter anderem Erstgespräche,
Beratung von Führungskräften, Vermittlung in externe Hilfsangebote
sowie Unterstützung bei Präventionskonzepten und Betriebsvereinbarungen an.


Broschüre zum externen Suchtbeauftragten öffnen

oder

eine persönliche Beratung anfragen
.

Fragen zur Ausbildung zum betrieblichen Suchtberater?

Wir beraten Sie gerne persönlich zu Voraussetzungen, Ablauf,
Inhouse-Ausbildungen und den nächsten verfügbaren Terminen.

INHALTE

Neben der Vermittlung von Fachkompetenz zu den Formen der Abhängigkeit sowie der psychischen Erkrankungen legen wir besonderen Wert auf die Entwicklung einer Beraterpersönlichkeit. Das Fachwissen zu Sucht allein macht noch keinen guten Berater aus. Eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst ist Voraussetzung, um in kritischen Situationen den Überblick zu behalten und sich nicht selbst zu überlasten. Suchtkranke wie psychisch Kranke haben oft ein Talent dafür, Verantwortung an andere abzugeben. Ein guter Berater sollte sich auch abgrenzen können und gut für sich selbst sorgen. Inhalte sind unter anderem:

  • Wissensvermittlung zu Sucht und Suchtprävention
  • Rechtliche Bestimmungen zu Sucht am Arbeitsplatz
  • Hilfenetzwerke
  • Gesprächsführungstechniken
  • Übungen zur Persönlichkeitsentwicklung
  • Möglichkeiten der Prävention am Arbeitsplatz
  • Chancen und Grenzen des Ansprechpartners
  • Co-Verhalten
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement
  • Rückfall (-prävention)
  • Vielfältige Methoden

FACTS

  • 6 Module über ca. acht Monate
  • Begleitender Onlinekurs zur Wissensvermittlung
  • 2 Tage pro Modul
  • Orte der Ausbildung: Augsburg
  • Mindestalter der Teilnehmer: 30 Jahre
  • Bei eigener Suchtvergangenheit ist eine stabile und abstinente Lebensweise Voraussetzung für die Teilnahme
  • Ein Einstieg in die laufende Fortbildung ist bis zum 2. Modul möglich

VORAUSSETZUNG FÜR ZERTIFIZIERUNG

  • Anwesenheit bei mindestens 5 von 6 Modulen (verpasste Module können im Folgejahr nachgeholt werden)
  • Praktikum von mindestens 3 Tagen in einer Facheinrichtung
  • Erstellung eines Praktikumberichts
  • Erstellung einer Projektpräsentation
  • Erarbeitung eines internen und externen Netzwerks

Kontakt:

Für weitere Infos oder Rückfragen kontaktieren Sie uns:

+49 1522 927 4739

oder

info@suchtpraevention­-miehle.de

INHALTE

Die Grundlagen der Ausbildung zur Ansprechperson Sucht sind Voraussetzung für diesen Aufbaukurs psychische Gesundheit. Psychische Belastungen am Arbeitsplatz stellen ein rapide steigendes Problem dar.
Inhaltlich wird folgendes intensiv bearbeitet:

  • Depressionen
  • Stress und Burnout
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Krisen und Suizidalität
  • Besonderheiten in der Gesprächsführung
  • Umgang mit der eigenen Belastung als Helfer
  • Methoden der Stress- und Burnoutprävention
  • Gefährdungsbeurteilung psychische Beanspruchung

Fähigkeiten der Ansprechperson psychische Gesundheit

  • Kenntnis des Hilfesystems zu psychischen Erkrankungen
  • Bindeglied ins externe Hilfesystem
  • Unterstützung der Entwicklung einer Betriebsvereinbarung Psychische Belastung
  • Experte in der Gesprächsführung mit psychisch belasteten MitarbeiterInnen
  • Unterstützung bei der (Weiter-)Entwicklung der betrieblichen Stress- und Burnoutprävention
  • Kenntnis der Grundlagen sowie Kenntnis einiger Anbieter bei der Gefährdungsbeurteilung psychische Beanspruchung
  • Fähigkeit zum professionellen Handeln bei Krisensituationen
  • Unterstützung bei der Entwicklung eines Notfallplans für Ausnahmesituationen

FACTS

 

 

  • 2 Module á 2 Tage
  • Aufbaukurs, Grundausbildung zur Ansprechperson Sucht ist Voraussetzung
  • Begleitender Onlinekurs zur Informationsvermittlung
  • Kunden, die die Ausbildung und das Aufbauzertifikat zusammen buchen, erhalten Rabatt

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oder

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