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Ausbildung zum betrieblichen Suchtberater Augsburg 2022 - 1

Zertifikatsausbildung zum betrieblichen Ansprechpartner Suchtprävention (ASPS)

inklusive begleitendem Onlinekurs

Ausgangszustand:

  • 5 % der Arbeitnehmer sind alkoholabhängig , bei Führungskräften sind es 10 %
  • Weitere 10% haben einen riskanten Alkoholkonsum
  • 6,5 % der Erwerbstätigen in Deutschland gelten als riskante Gamer mit negativer Auswirkung auf die Arbeitsleistung
  • 6,5 Millionen Erwerbstätige sind abhängige Raucher
  • Medikamentenabhängigkeit inzwischen auf Platz 2 der Süchte nach Rauchen.
  • Statistiken zu Medikamenten am Arbeitsplatz existieren nicht. Dunkelziffer liegt höher als bei Alkohol
  • Neue psychoaktive Stoffe (NPS) relativ einfach über Internet zu beziehen. Konsum nur sehr schwer nachweisbar
  • Cannabis auf Rezept für Arbeitssicherheit hochproblematisch
  • Neuroenhancement seit Jahren auf dem Vormarsch
  • Von der Erstauffälligkeit am Arbeitsplatz bis zur Suchterkrankung mit den entsprechenden Folgen vergehen 10 15 Jahre
  • Ziel muss also sein, Auffälligkeiten frühzeitig anzusprechen
  • Durch Co Verhalten (ignorieren, tolerieren und akzeptieren von Fehverhalten)
    werden Probleme erst richtig groß
  • Ursachen für Co Verhalten bei Vorgesetzten können sein:
    • Unsicherheit, ob der eigene Eindruck richtig ist
    • Hoffnung, dass sich das Problem von selbst regelt
    • Einschätzung, dass es sich bei dem Problem um eine Privatangelegenheit handelt
    • Fehlendes Wissen über die potentiellen rechtlichen Konsequenzen für Vorgesetzten und Arbeitgeber
    • „Kultur“ des Wegschauens im Unternehmen
    • Fehlende innerbetriebliche Regelungen zum Thema Suchtmittelkonsum am Arbeitsplatz
    • Angst vor Konsequenzen, wenn Auffälligkeiten angesprochen werden (Mehrarbeit, Reaktion des MA, Dynamik im Team)
    • Fehlende Kompetenzen zum Führen klarer Gespräche

Was sollte ein betrieblicher Suchtberater können?

Ihr Nutzen auf einen Blick:

  • Sie sparen Geld:
    • Schwere Verläufe mit langen Ausfällen werden durch frühzeitige Intervention vermieden
    • Arbeitsunfälle, Minderleistung, Fehltage und Konflikte in Abteilungen werden reduziert
    • Präventive Maßnahmen werden zielgerichtet weiterentwickelt
    • Präsenz des ASPS im Arbeitsalltag, heißt keine teuren externen Dienstleister, die Gespräche übernehmen
    • Qualifizierte Unterstützung des internen AK Sucht/ Gesundheit
  • Vertrauensvolle kollegiale Ebene als gute Voraussetzung für Betroffene, sich zu öffnen
  • Präsenz der Themen Sucht und psychische Gesundheit und damit Anregung zur Reflexion des eigenen Umgangs mit Belastung und Suchtmitteln bei allen Beschäftigten
  • Ggf. eigene bewältigte Suchtvergangenheit des ASPS wirkt als Türöffner
  • Unterstützung der Führungskräfte bei Vorbereitung und Durchführung von Gesprächen mit auffälligen Mitarbeitern. Frühzeitige Gespräche kommen dadurch erst  zustande

Inhalte der Ausbildung

 

 

K O S T E N:

Die angegebenen Kosten umfassen die reine Seminargebühr. Die Tagungskosten werden direkt mit dem Tagungshaus abgerechnet.

 

Lehrgang Ausbildung zum betrieblichen Suchtberater Augsburg 2022 - 1
Nummer ASPS-A-2022 1
Freie Plätze 2
Datum 11.05.2022 – 12.01.2023
Preis € 3'600.00 – 4'800.00
MwSt exkl.
Ort
Kontakt Betriebliche Suchtprävention Miehle GmbH
Ulmer Straße 160
86156 Augsburg
Tel. 08214443066
www.betriebliche-suchtpraevention.de
Anmeldeschluss 31.05.2022 23:55
Status Gestartet, Einstieg noch möglich
Nr. Datum Zeit Leiter*in Ort Beschreibung
1 11.05.2022 10:00 – 17:00 Modul 1
2 29.06.2022 10:00 – 17:00 Modul 2
3 14.09.2022 10:00 – 17:00 Modul 3
4 26.10.2022 10:00 – 17:00 Modul 4
5 07.12.2022 10:00 – 17:00 Modul 5
6 11.01.2023 10:00 – 17:00 Modul 6