Termine und Veranstaltungen

6.5.

Mai

2026

Supervision für ASPS

Wann wird aus Hilfe eine Falle? / Wo endet gesundes Engagement – und wo beginnt das Helfersyndrom?

Betriebliche Ansprechpersonen Sucht leisten wertvolle Arbeit. Sie hören zu, begleiten, ermutigen – oft über das berufliche Maß hinaus. Doch genau hier liegt die Gefahr: wer helfen will, kann sich schnell in Co-Verhalten oder sogar einer ungesunden Retterrolle verlieren. Mit fatalen Folgen für den Erfolg der Beratung und die Gesundheit des Beratenden. Diese ungesunde Entwicklung frühzeitig zu erkennen und entsprechend gegensteuern zu können ist elementare Grundlage, um als SuchtberaterIn langfristig gesund und wirksam sein zu können.

Inhalte des Seminars

Dieses Seminar bietet Raum zur Reflexion der eigenen Helferrolle und gibt praxisnahe Impulse, um:

  • das eigene Hilfemotiv und persönliche Muster besser zu verstehen,
  • typische Merkmale und Dynamiken des Helfersyndroms zu erkennen,
  • die psychischen Auswirkungen übermäßiger Hilfsbereitschaft zu thematisieren,
  • Strategien zur gesunden Abgrenzung im Arbeitskontext zu entwickeln,
  • die eigene Resilienz und Selbstfürsorge nachhaltig zu stärken.
  • Wie immer reichlich Zeit für Fallarbeit und Austausch

Denn echte Hilfe bedeutet nicht, den anderen zu retten – sondern ihn zu befähigen, sich selbst zu retten.

Seminarziele

  • Bewusstsein für die eigene Helferrolle schaffen und eigenes Co-Verhalten erkennen
  • Psychische Belastungen durch übermäßiges Engagement erkennen
  • Handlungssicherheit im Umgang mit professioneller Abgrenzung entwickeln
  • Selbstfürsorge als berufliche Kompetenz stärken
  • Wirksam bleiben ohne sich selbst zu verlieren

Termin:

06.-08.05.2026

Zielgruppe

Ansprechpersonen Sucht/psychische Gesundheit im Unternehmen oder in der Behörde, Suchtbeauftragte, sowie Berater, Betriebsräte und Mitarbeiter/Innen der betrieblichen Sozial- und Gesundheitsberatung

Zur Anmeldung