Suchtprävention für MitarbeiterInnen

Zeitgemäße betriebliche Suchtprävention umfasst alle Akteure eines Unternehmens, somit auch die MitarbeiterInnen. Auffälligkeiten werden häufig von den KollegInnen als erstes wahrgenommen. Häufig fühlen sich diese jedoch nicht zuständig oder berechtigt, etwas zu sagen oder zu unternehmen. Und einen Vorfall zu melden gilt leider auch heutzutage immer noch als „petzen“. So kann es schnell zu Co-Verhalten kommen und problematisches Verhalten wird gedeckt, Fehler und Minderleistung kompensiert. Und der problematische Konsum kann sich dadurch ausweiten und verfestigen.

Auch die gelebte Firmenkultur wird maßgeblich von MitarbeiterInnen mitbestimmt und mitgetragen. Um eine zeitgemäße Kultur des (Nicht-)Umgangs mit Suchtmitteln am Arbeitsplatz etablieren zu können müssen MitarbeiterInnen für das Thema Sucht am Arbeitsplatz und betriebliche Suchtprävention sensibilisiert werden.

Suchtprävention als Führungsaufgabe

Angebote für MitarbeiterInnen müssen sich an den Umständen orientieren. Bei mehreren hundert bis tausend Mitarbeitern wird es schwierig Workshops in kleinen Gruppen anzubieten. Häufig wird die Belegschaft deshalb im Rahmen von Gesundheitstagen informiert und sensibilisiert oder Seminare auf freiwilliger Basis angeboten. Konsumreduktions- oder Abstinenztrainings für Betroffene können ein erster Schritt der Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsum sein.

Seminare zur kollegialen Gesprächsführung können MitarbeiterInnen stärken, frühzeitig wahrgenommene Auffälligkeiten anzusprechen und damit dem Co-Verhalten zu entgehen.

Häufig sind auch die Risiken am Arbeitsplatz, die mit Suchtmittelkonsum verbunden sind wenig bewusst und präsent. Somit empfiehlt sich dafür zu sensibilisieren, wie auch der private Konsum dienstlich relevant werden kann und welche rechtlichen Konsequenzen entstehen können, wenn ein Arbeitsunfall aufgrund von (privatem) Suchtmittelkonsum verursacht wird.

 

Unsere Angebote in der Übersicht:

INHALTE:

Kollegen sind häufig die ersten, die wahrnehmen und auch darunter leiden, wenn ein Mitarbeiter einen problematischen Konsum oder auch eine psychische Belastung entwickelt. Denn die Minderleistung, die Ausfälle aufgrund von Krankheit und auch Fehler bleiben nicht selten an den Kollegen hängen. Auch konkrete Gefährdungen aufgrund der Beeinträchtigung eines Mitarbeiters bestehen häufig in erster Linie für die direkten Kollegen. Auffälligkeiten anzusprechen oder gar zu melden ist allerdings immer noch verpönt, gilt als „petzen“ und wird deshalb meist gar nicht in Erwägung gezogen. Wir möchten Mitarbeiter stärken, Kollegen frühzeitig anzusprechen und sich damit aus der Co-Falle zu befreien.

  • Auffälligkeiten für beginnende Probleme
  • Wie spreche ich Kollegen an, bei denen mir etwas auffällt?
  • Co-Verhalten und der Ausweg daraus
  • Rechtliche Konsequenzen bei Nichthandeln
  • Betriebsvereinbarung und Stufenplan
  • An wen kann ich mich wenden?

ZIELE:

  • Erkennen von Auffälligkeiten
  • Kompetentes Führen von Gesprächen
  • Co-Verhaltensweisen erkennen und beenden können
  • Kenntnis der rechtlichen Bestimmungen
  • Kenntnis der betrieblichen Bestimmungen zu Suchtmittel- und Medienkonsum am Arbeitsplatz
  • Transfer des Gelernten in den Arbeitsalltag

FACTS:

  • Zeitraum: 0,5 bis 1 Tag
  • Ort: Inhouse
  • Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen
  • Kosten: Tagessatz je nach Aufwand (Konzeptanpassung, Handout, Nachbereitung)

OPTIONAL:

  • Als Seminarnachbereitung Umsetzung der Seminarinhalte als Lern-App
  • Erhöhung der Nachhaltigkeit in zeitgemäßem Format
  • Programmierung durch externen Partner everskill
  • Zusatzkosten werden direkt mit everskill abgerechnet

Kontakt:

Für weitere Infos oder Rückfragen kontaktieren Sie uns:

+49 1522 927 4739

oder

info@suchtpraevention­-miehle.de

INHALT:

Sucht wird im Alltagsverständnis sehr schnell für Phänomene verwendet, die mit der klinischen Diagnose meist wenig gemeinsam hat. Häufig reicht allein der Umstand, dass beispielsweise jemand viel Zeit mit Medien verbringt um sich sicher zu sein, dass dieser süchtig sei. Wo beginnt Sucht, wie kann man sich schützen und wie kann man sein Arbeitsumfeld eher stärkend und damit suchtpräventiv gestalten? All das sind zentrale Fragen die in vielen hundert Workshops bereits als sehr aufschlussreich und hilfreich rückgemeldet wurden.

  • Was ist Sucht und wo beginnt Suchtverhalten?
  • Ursachen für die Entstehung von Abhängigkeiten
  • Möglichkeiten sich selbst und andere vor Sucht zu schützen
  • Konsequenzen von Sucht am Arbeitsplatz
  • Stoffgebundene und Stoffungebundene Abhängigkeiten
  • Handlungsmöglichkeiten bei Sucht am Arbeitsplatz

ZIELE:

  • Verständnis für Suchtdynamiken
  • Kenntnis unterschiedlicher Suchtformen
  • Fähigkeit, sich frühzeitig Hilfe zu holen
  • Fähigkeit präventiv zu wirken
  • Transfer des Gelernten in den Arbeitsalltag

FACTS:

  • Zeitraum: 0,5 bis 1 Tag
  • Ort: Inhouse
  • Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen
  • Kosten: Tagessatz 1200 € - 1500 € je nach Aufwand (Konzeptanpassung, Handout, Nachbereitung)

Kontakt:

Für weitere Infos oder Rückfragen kontaktieren Sie uns:

+49 1522 927 4739

oder

info@suchtpraevention­-miehle.de

MÖGLICHE INHALTE:

Insbesondere bei hoher Mitarbeiterzahl wird es schwierig Workshops für alle Mitarbeiter zu realisieren. Beispielsweise im Rahmen von Gesundheitstagen kann ein Fachvortrag zumindest einen Impuls setzen und somit möglicherweise ein Anfang sein, sich mit bestimmten Themen tiefer zu beschäftigen. Folgende Inhalte können im Rahmen von Fachvorträgen angeboten werden. Gerne erstellen wir für Sie auch einen Vortrag nach individuellen Vorstellungen.

  • Alkohol
  • Medikamente
  • Nikotin
  • Mediensucht
  • Illegale Substanzen
  • Glücksspiel
  • Essstörungen
  • Arbeitssucht
  • Suchtprävention am Arbeitsplatz
  • Das Kollegiale Gespräch
  • Co-Verhalten und der Ausweg daraus
  • Stress und Burnout

ZIELE:

  • Impuls zu konkreten Themen
  • Vermittlung von Fachinformationen
  • Darstellung von weiterführenden Informationsquellen

FACTS:

  • Zeitraum: 2-3 Stunden
  • Ort: Inhouse
  • Maximale Teilnehmerzahl: 50 Personen
  • Kosten: je nach zeitlichem Umfang

Kontakt:

Für weitere Infos oder Rückfragen kontaktieren Sie uns:

+49 1522 927 4739

oder

info@suchtpraevention­-miehle.de